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Die Dackel-Presse 
Inhalt: (Zum Lesen einfach die Titel anklicken)

BHP-Prüfung 2014 (Dachshund)
Ein Leben mit Dackel (Höchster Kreisblatt)
Kurze Beine, starker Wille, Dackelrennen 2014 (FNP)

Zuchtschau 2014, Frankfurts lustigste Dackel (Bild)
Alles andere als ein schwieriger Rentnerhund (FNP)
Hugo ist der schnellste Dackel Frankfurts (FNP)
Wo laufen sie denn (Frankfurt Journal)
Tierarzt-Odyssee eines Dackels (FNP)
BHP-Prüfung 2011 (Der Dachshund)
Dackelrennen (Schwanheimer Zeitung)
Dackelrennen an der Stöppelschneise (Höchster Kreisblatt)
Auf krummen Beinen zum Sieg (Höchster Kreisblatt)
Was fehlt (FR)
Dackel fährt alleine S-Bahn (FR)
Wurst mit Charakter (FAZ)
Whiskey statt Waldi: Wenn coole Dackel Gassi gehen (FNP)
Trendhund Dackel (FÜR SIE)
Dackel rennen durch den Wald (FNP)
Dackel in Feierlaune - Der Wursthund ist wieder da (FNP)
Fein gemacht (Kultur-SPIEGEL)

Wider des Dackels Dickkopf (FNP)
Sitz!  Platz!  Fuß! (Welt Kompakt)
Grausam: Keiner will den Dackelszmtag (Rhein-Main Extra Tipp)
Der Dackel stirbt aus (Frau von Heute)
Die Deutschen und der Dackel
(FAZ)
Toter Dackel soll GEZ-Gebühren zahlen (FNP)
Dackel stellen sich zur Schau (FNP)
Tauchender Dackel (AP)

Schlauer als gedacht (Welt Kompakt)
Wesen und Eigenschaften des Dackels (Boulevard No.3)
Mehr Dackel braucht das Land (FNP)
Dackelblicke - Sommerfest 2009 (FR)
Dackel zeigen ihre Schokoladenseite (FNP)
Dackel stellen sich zur Schau (FNP)
Wo Dackel ihr Abitur machen können (FNP)
Welpen und Wahnsinn (Journal Frankfurt)
Der Dackelversteher (Journal Frankfurt)
Weniger Würste auf Beinen (FR)
Rettet den Deutschen Dackel (Hamburger Abendblatt)
Bellender Philosoph (FAZ)
Vom Dackel der Schwiegermutter entmannt (Bild)


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Dezember 2014
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12.6.2013

Ein Leben mit Dackel

Von Christine Sieberhagen

Der Krifteler Jagdpächter und seine Frau erzählen, worauf es bei einem Rassehund ankommt und wie viel Arbeit hinter ihrem Hobby steckt. Kreisblatt2.jpg (63209 Byte)


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Kurze Beine, starker Wille (FNP 7.Juli 2014)

Von Heide Noll

Dackel laufen gern. Deshalb richtet der deutsche Teckelklub, Ortsgruppe Frankfurt, bei seinem Sommerfest ein "Dackelrennen" aus.

Der Blick ist aufs Ziel gerichtet, die Ohren fliegen und die kurzen Beinchen wetzen über den Waldboden:
Benny und Noco lieferten sich ein enges Rennen. Fotos: Leonhard Hamerski


Der Blick ist aufs Ziel gerichtet, die Ohren fliegen und die kurzen Beinchen wetzen über den Waldboden:
Benny und Noco lieferten sich ein enges Rennen. Fotos: Leonhard Hamerski

Brauchte nach dem Rennen erst mal einen Schluck aus dem Napf: Benny.


Brauchte nach dem Rennen erst mal einen Schluck aus dem Napf: Benny.

Dackelfreunde unter sich: Im Mittelpunkt steht Stefan Simon mit Elvis.


Dackelfreunde unter sich: Im Mittelpunkt steht Stefan Simon mit Elvis.

Die Öhrchen fliegen, der Schwanz bebt, mit allen Vieren hebt "Wabe" ab und fliegt in großen Sätzen zu Frauchen. Wobei "groß" relativ ist: Ein Dackel hat nun mal kurze Beine. "Wabe" jedenfalls springt "wie ein Hirsch", loben die Zuschauer, und gewinnt damit das Rennen gegen Jacob.

Das "Dackelrennen" war der Höhepunkt beim Sommerfest des deutschen Teckelklubs, Gruppe Frankfurt, auf dem schönen Vereinsgelände an der Stöppelschneise. Dort treffen sich etliche der derzeit rund 170 Mitglieder jeden Samstagnachmittag. Dann bringt jeder seinen Kurzhaar-, Langhaar- oder Rauhaardackel mit. Manche kommen zum Plaudern mit Gleichgesinnten, andere üben mit ihren Lieblingen auf der Agility-Anlage, wieder andere suchen Rat. Denn ein Dackel, sagt der Volksmund, hat seinen eigenen Kopf und hört nicht immer, wie er soll.

Eigener Willen

Das bestätigt Otto Gugau. Der 69 Jahre alte Leiter der Dackelschule, Hauptzuchtwart und bis 2013 Vorsitzender der Frankfurter Teckelgruppe, ist selbst "im Zwinger und mit Welpen aufgewachsen", sagt er – sein Vater hatte eine Dackelzucht und er half schon als Vierjähriger bei der Tierpflege. "Dackel wurden für Jäger gezüchtet, um unter der Erde zu arbeiten", erklärt er: "Sie sollen Fuchs und Dachs aus dem Bau treiben". Jede andere Hunderasse habe ihren Chef stets in Sicht- und Hörweite. Der Dackel aber, allein auf sich gestellt im dunklen Bau, muss selbst entscheiden, wie er vorgeht. Das habe über die Jahre dazu geführt, dass die Hunde einen ausgeprägten eigenen Willen entwickelten. Das schätzen viele ihrer Herrchen, wie etwa Vorsitzender Frank Wegener. "Dackel muss man einfach sehen und erleben. Sie sind eigenwillig, selbstbewusst, mutig und ungestüm", schwärmt er. Und sie wissen, wie sie ihre menschlichen Begleiter rumkriegen: "Den ’Dackelblick’ können sie gut, haben dabei immer den Schalk im Nacken", sagt Wegener. "Der Dackelblick ist die größte Prüfung für den Halter", nickt Otto Gugau: "Wer da nachgibt, hat schon verloren. Dackel nutzen Inkonsequenz genauso schamlos aus wie kleine Kinder". Deshalb gelte es, sie konsequent zu erziehen.

Wie im Urlaub

Das lernen die Mitglieder in den Kursen des Vereins. Jürgen Ziebe (60) aus Niederhöchstadt ist dankbar für die Grundausbildung, die er seinem "Purzel" hat zukommen lassen. "Da lernt man seinen Hund kennen", sagt er. Außerdem sei es eine schöne Gemeinschaft im Dackelclub. "Jeder Samstag hier ist wie ein Tag Urlaub", findet er.

Das gilt umso mehr fürs Sommerfest. Die Mitglieder bringen Kuchen mit, sitzen beisammen, plaudern. Die Hunde halten manche an der Leine, andere lassen sie frei laufen. Jeder passt genau auf, wohin er tritt – es ist ein großes Gewusel in Unter-Knie-Höhe. Die Hunde beschnuppern sich, balgen miteinander, wälzen sich im trockenen Laub oder bellen sich an – je nach Laune und Temperament. 20 Halter melden ihre Tiere für das Rennen an. Eine Strecke von gut 20 Metern ist dafür abgesteckt. Jeweils zwei Tiere treten gegeneinander an. Ihre Halter bringen sie zu Otto Gugau, der sie am Start festhält, und gehen zum Ziel. Hundeausbilderin Christa Jost ruft "Auf die Plätze, fertig, los". Gugau gibt die Tiere frei, ihre Herrchen/Frauchen rufen, pfeifen, locken, und die Dackel wetzen los.

Im zweiten Durchgang gewinnt Hugo mit einer Schnauzenlänge vor Paula. "Kein Wunder, der ist ja auch viel länger", scherzt ein Zuschauer. Stimmt, der braune Kurzhaardackel hat einen besonders langgezogenen Leib. Und er ist ein echter Renndackel, hat den Gaudi-Wettbewerb schon zweimal gewonnen. Auch in diesem Jahr lässt der Champion die Konkurrenz hinter sich. Herrchen Jürgen Aufschläger gewinnt eine Flasche Sekt, Hugo bekommt ein Würstchen. Bei den kleineren Hunden hat Charly von Familie Schimmenti die Schnauze vorn. Nach dem Dackelrennen sahen Mitglieder und Gäste Agility-Vorführungen. Alles in allem "Es war ein schöner Tag", bilanziert Vorsitzender Frank Wegener: "Es hat allen Spaß gemacht, und wir haben sogar zwei neue Mitglieder mit Welpen gewonnen".

Weitere Informationen zum Dackelclub gibt es im Internet auf der Seite www.dtk-gruppefrankfurt.de


Bildzeitung
18.Mai 2014

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5.8.2013
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Alles andere als ein schwieriger Rentnerhund

Von Michelle Spillner

Otto Gugau vom Teckelclub in Schwanheim bricht eine Lanze für die kurzbeinigen Individualisten

Der Volksmund sagt, Dackel seien schwierig. Otto Gugau sagt, Dackel sind die idealen Stadthunde. Der Vorsitzende der Gruppe Frankfurt des Deutschen Teckelklubs weiß, warum die Rasse als eigenwillig gilt, wie man sie erzieht und dass die Hunde sich im Dackelland wohler fühlen als in China.

Schwanheim. 

Otto Gugau nimmt seine Dackeldame Roxy auf den Arm. Der Kurzhaar-Zwergdackel mit den typischen braunen Knopfaugen leckt dem Herrchen das Gesicht ab. „Manche finden das eklig. Aber es ist ein Zeichen von Zuneigung“, sagt Gugau. Er ist mit Dackeln aufgewachsen, saß schon als Vierjähriger mit ihnen in der Zuchtkiste, züchtet seit 50 Jahren selbst und hat im Jahr 2007 den Vorsitz der Frankfurter Ortsgruppe übernommen. Damals hatte sich der Verein auf 100 Mitglieder reduziert. Jetzt ist der Dackel wieder im Kommen, die Mitgliederzahl ist auf 175 angewachsen. In Deutschland gibt es Gugaus Schätzung nach etwa 250 000 Dackel. Doch an die Hochzeiten der Rasse in den 50er bis 70er Jahren kommt man noch lange nicht heran.

Olympia-Maskottchen

Die Kampagne „Dackel für Deutschland“ einer Illustrierten im Jahr 1956 und der Olympia-Waldi für die Olympischen Sommerspiele 1972 in München machten die Rasse populär. Welcher Hund gerade in ist, das hänge vor allem von den Medien ab. „Wenn Paris Hilton einen Dackel unterm Arm tragen würde, dann wäre er sofort wieder in Mode. Und wenn die Serie ,Lassie‘ wiederholt werden würde, dann würden alle wieder einen Collie haben wollen“, sagt Gugau.

Der Dackel sei der ideale Stadthund. Klein, gut zu halten, mit geringem Auslaufbedürfnis - ganz im Gegensatz zu Golden Retrievern und Labradoren, die man in gartenlosen, kleinen Wohnungen in der Stadt nicht artgerecht halten könne. „Das ist Tierquälerei“, findet Gugau. Er arbeite daran, dem Image des Dackels als schwierigem Rentnerhund entgegenzuwirken. Dackel seien überhaupt nicht schwierig, so Gugau. „Sie haben ihren eigenen Kopf, sie sind Individualisten.“ Dackel sind für die Jagd gezüchtet worden, für die Arbeit unter der Erde. Sie sollten den Dachs aus der Höhle jagen, sie hätten gelernt, ohne Sichtkontakt zum Herrchen eigenständig zu denken und zu handeln - daher das Individualistentum und die Bezeichnung Dachshund. „Man kauft also entweder einen Hund oder einen Dackel“, grinst Gugau.

Ein Dackel sei kein Befehlsempfänger, man müsse ihn überzeugen - oder austricksen. Gugau gibt ein Beispiel: „Wenn ich will, dass Roxy von draußen reinkommt, dann lasse ich ihr Spieltier quietschen und dann kommt sie, weil sie hofft, dass man mit ihr spielt. Das muss man dann auch kurz machen, das ist ihre Belohnung.“ Man müsse die Triebe, wie den Spieltrieb des Hundes, kennen und schamlos ausnutzen. Und der Hund müsse wissen, dass das Herrchen der Chef ist. „Ich sehe schon, wenn die Leute herkommen, ob der Hund gehorcht“, so Gugau. Wenn nicht, dann lasse er die Besitzer ein paar Mal sagen: „Ich bin der Boss.“ Das sei suggestiv, dann stehe das Herrchen gleich ganz anders da, habe eine andere Ausstrahlung. „Wenn der Lehrer oder der Ausbilder ein Labbeduddel ist, dann denkt sich der Dackel, von einem Labbeduddel lasse ich mir doch nichts sagen“, veranschaulicht Gugau. Ein Dackel sei anspruchsvoll. „Die müssen erzogen werden. Das sind Schlitzohren wie meine drei Enkel“, sagt der 67-Jährige. „Und wenn der Dackel auf Sie hört, dann können Sie auch Kinder bekommen“, schlussfolgert Gugau. Habe es mit der Erziehung des Dackels geklappt, dann laufe alles prima.

Unter Artgenossen

Gugau weiß nicht nur, dass die Lang- und Kurzhaardackel ruhiger sind als die Rauhaardackel. Er spricht auch mit seiner sechs Jahre alten Roxy. „Ich kann bellen und knurren, und dann schaut sie mich an und versteht mich“, sagt Gugau. Dackel bräuchten die Kommunikation. Er erlebe oft, dass die Tiere aufblühten, wenn sie im Dackelklub auf Artgenossen träfen. „Wenn sie alleine sind und man sich nicht um sie kümmert, dann ist das für sie genauso, als wären Sie in China und kein Mensch spricht Ihre Sprache und auch kein Englisch. Der Dackel ist die ganze Zeit in China, und hier kommt er ins Dackelland, wo er Dackel sein kann“, sagt Gugau und fügt an: „Wir bilden uns ein, der Hund müsste unsere Sprache verstehen - wie kommen wir denn dazu?“

Gugau hat viele Dackel ausgebildet. In der Welpenschule des Klubs und in der Dackelschule. „Ein Handzeichen, und der Hund sitzt“, demonstriert Gugau eindrucksvoll den Umgang mit dem Hund. 80 Prozent der Kommandos seien visuell.

Stichwort Dackellähmung? „Das ist ein Problem, das viele Hunde haben. Das haben auch andere Hunderassen“, sagt Gugau. Wenn die Beinchen kurz sind und der Rücken lang ist, dann gibt es Bandscheibenprobleme. „Dem wird aber züchterisch entgegengewirkt“, formuliert Gugau: Die Dackel werden wieder kürzer.

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5.8.2013
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Hugo ist der schnellste Dackel Frankfurts

Die Dackelhündin Ira von Ellen und Franz Baierl aus Langen und der Rüde Hugo von Jürgen Aufschläger aus Berkersheim sind die schnellsten Dackel von Frankfurt.

Schwanheim. 

Die Dackelhündin Ira von Ellen und Franz Baierl aus Langen und der Rüde Hugo von Jürgen Aufschläger aus Berkersheim sind die schnellsten Dackel von Frankfurt. Am Samstag gewannen sie das Dackelrennen im Programm des Sommerfestes der Ortsgruppe Frankfurt des Deutschen Teckelklubs im Schwanheimer Wald. Über eine Distanz von 25 Metern traten 20 Dackel im k.o.-System gegeneinander an. „25 Meter für Dackel, das entspricht 100 Meter für den Menschen“, verdeutlichte Otto Gugau, der Vorsitzende des Clubs, die Distanz. Die Zeit wird nicht gestoppt: Hauptsache, der Hund kommt - angelockt von den Rufen des Besitzers - im Ziel an, und im Idealfall als Erster.

Ob den Dackeln der Sinn des Rennens klar ist, sei dahingestellt. Einerseits könnte man das begleitende Kläffen der umstehenden Artgenossen als Anfeuerungsgebell deuten. Andererseits gab es auch den einen oder anderen Kandidaten, der auf der abgesteckten Laufbahn kehrt machte, im Spiel einfach die Bahn wechselte und fröhlich hinter seinem Konkurrenten herrannte - oder aber gemütlich die Distanz entlang spazierte, wie die kleine Scarlett von René Hüttenmeyer, die damit von Gisela Vogels Floh aus Neu-Isenburg gnadenlos abgehängt wurde. Das Rennen ist ein Riesenspaß für die Zuschauer. Gemein ist allen Dackeln: Ihre Herrchen sind absolute Dackel-Fans. „Das ist schon der sechste Dackel meiner Frau“, rechnete Jürgen Aufschläger vor, dessen Hugo schon im vergangenen Jahr beim Rennen gewonnen hat und als muskulöses Kraftpaket geradezu ein Paradedackel ist. „Wir schätzen die Eigenart, die Cleverness und die Anhänglichkeit der Rasse“, zählt Aufschläger auf. Und dass Dackelrüde Hugo seinen eigenen Kopf habe, das habe er auch schon am eigenen Leib erfahren, gibt Aufschläger zu: „Wenn der mal eine Spur hat, dann glauben sie nicht, dass sie eigentlich nur zehn Kilo an der Hand haben“.

(Michelle Spillner)

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Wo laufen sie denn?
Sommerfest mit Dackelblick und Teckelrennen!

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Foto: DTK-Gruppe

Ja wo laufen sie denn? Am Samstag kann man nachmittags die Dackel rennen sehen. Das lustige Spektakel ist Bestandteil des Sommerfests des Frankfurter Dackelklubs und verspricht wieder ausgelassen zu werden.

Egal ob Rauhaar-, Langhaar, Zwerg- oder Kaninchendackel - beim Frankfurter Dackelklub in der Stöppelschneise in Schwanheim fühlen sich alle Dachshunde und ihre Halter pudelwohl. Hier wird ja auch das oft als stur verschriene Naturell der kurzbeinigen Hunde, die für einige Zeit ganz aus der Mode gekommen schienen, verstanden. Der 1. Vorsitzende des Vereins, Otto Gugau, lässt nichts auf den Hund mit dem treuen Dackelblick kommen. Nein, Dackel

seien nicht stur, sie denken nur. Sie seien darauf abgerichtet, einsam Entscheidungen treffen zu müssen und das täten sie dann eben auch, erklärt der Experte. Dackel seien die Philosophen unter den Hunden. Und so manch einer dachte doch glatt, ein Dackel tut nur, was er will.
Ob die Dackel der Klubmitglieder tatsächlich laufen wollen, wird sich beim Hunderennen noch zeigen. Quer übers Vereinsgelände sollen die Teckel auf Kommando flitzen - das Resultat verläuft meist nicht in geordneten Bahnen, dafür trägt es zur unbeschwerten Stimmung bei, wenn sich die Dackel spontan mal umentscheiden oder durch ihre Geschwindigkeit für Erstaunen sorgen. Das Dackelrennen wird bestimmt wieder einer der Höhepunkte des Sommerfestes, das am Samstag, den 3. August ab 15 Uhr in der Stöppelschneise gefeiert wird. Dackelbesitzer können zudem mit dem Vierbeiner auf dem Agility-Parcours trainieren oder sich im Vereinsheim stärken. Und alle, die noch keinen Dackel haben, werden dann vielleicht eine neue Liebe zum Kurzbeiner entdecken.
                                                                                                                                                                                             nb

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FNP Frankfurter Neue Presse, Südausgabe vom 27.12.2012, Seite 9 / Lokales

Tierarzt-Odyssee eines Dackels

Weil keiner die richtige Diagnose stellte, verlor Valko völlig unnötig seine Männlichkeit

Die Ursache für den schlechten Zustand von Dackel Valko war ein verschluckter Nylonfüßling. Erst unter Mitwirkung von Tierarzt Nummer Vier wurde das Leiden behoben.

Mörfelden-Walldorf. "Er ist solch eine treue Seele", sagte die rüstige ältere Dame aus Walldorf und meinte damit ihren zweijährigen Langhaardackel mit Namen Valko. Sie heißt Edda Fosstel und ist 72 Jahre alt. Nachdem das Tier, vermutlich bei einem Spaziergang im Feld, einen Nylonfüßling gefressen hatte, begann für beide eine Odyssee durch mehrere Tierarztpraxen.

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Das Drama nahm seinen Anfang, als der Dackel über einen langen Zeitraum Durchfall hatte. Besorgt fuhr das Frauchen mit dem Dackel in eine Tierklinik nach Egelsbach. Dort riet der Arzt zu einer Bandscheibenoperation, nachdem der Hund flüchtig untersucht worden war. "Da dachte ich, ich würde meinen Valko verlieren. Aber ich lebe alleine mit dem Tier. Deshalb war ich in großer Angst, jedoch gleichzeitig wegen der Diagnose auch verunsichert", sagte die Rentnerin.

Ultraschalluntersuchung

Um auf Nummer Sicher zu gehen, besuchte sie mit ihrem Vierbeiner, dessen Zustand sich von Tag zu Tag verschlechterte, eine andere Tierklinik, jetzt in Frankfurt-Niederrad. Hier wurde eine teure Ultraschalluntersuchung vorgenommen, allerdings ohne Ergebnis. Stattdessen versuchte der Arzt Edda Fosstel weiszumachen, das Leiden käme von der Prostata des Rüden. "Mein Hund war nur noch ein Häuflein Elend, andauernd erbrach er sein Fressen", erzählte sie.

Mit letzter Kraft schleppten sich dann der kleine Patient und sie zu einer der örtlichen Tierarztpraxen. Dort wurde der Hundebesitzerin empfohlen, den Dackel sofort kastrieren zu lassen, weil er andernfalls sterben würde. "Ich wusste mir keinen anderen Rat mehr", berichtete sie mit Tränen in den Augen. Somit verlor das ahnungslose Tier seine Männlichkeit, obwohl es keinen Grund dazu gegeben hatte, und natürlich blieben die Symptome der Verschlingung eines Nylonstrumpfes im Magen- und Darmtrakt des sonst so lebendigen Hundes bestehen. "Welch eine Tragödie! Ich verstehe nicht, wie Ärzte bei Durchfall und Erbrechen von Bandscheibenproblemen und Kastration sprechen können", ereiferte sich die Mitleidende.

Geschichte im Fernsehen

Erst Wochen nach der Operation konnte das Tier selbst das Martyrium beenden, indem es das Ungenießbare wieder herausbrechen konnte – unter Mitwirkung von Tierarzt Nummer Vier. "Jeanette Dickhaut hat zwar das Richtige getan, aber das zuvor Geschehene war nicht mehr rückgängig zu machen", resümierte die aktive Tierfreundin, die jene unglaubliche Geschichte sogar ins Fernsehen brachte. In ihrer Verzweiflung wandte sich Fosstel jetzt auch an die Bürgerinitiative "Tierrecht EU 21", die das Unrecht ebenfalls öffentlich anprangerte. Ihr Sprecher Volker Arndt warnte: "Zum Schutz der Tiere sollten sich die Halter stets ausführlich erkundigen und auf gar keinen Fall den Ärzten blindes Vertrauen schenken." Für Haustierbesitzer, wie auch in diesem Fall, bei dem die ältere Dame ihren Hausgenossen von klein auf tagtäglich bei sich hat und für ihn sorgt, seien derartige Erlebnisse wie ein Albtraum – und das unnötige Leid, das Tieren mit Fehldiagnosen zugefügt wird, fast schon eine strafbare Handlung, sagte Arndt.

"Das Geld ist für mich nicht das Wichtigste bei dieser Sache, immerhin musste ich mehr als 650 Euro berappen, doch ich befürchte aufgrund der gemachten Erfahrungen, dass bei einigen Ärzten das anders ist. Und, ehrlich gesagt, ich habe die Nase gestrichen voll von Tierärzten", ärgerte sich Fosstel. fnp

Quelle: Frankfurter Neue Presse, Südausgabe vom 27.12.2012, Seite 9, Ressort: Lokales

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Aus "Der Dachshund No 10/2012

BHP-Prüfung der Gruppe
Frankfurt/Main am 30.10.2011

Ein Sommer des Übens war vorüber und der lang ersehnte bzw. gefürchtete Tag war da. Bunt gemischt war die Truppe der Teckel an Farben und Jahren. Aufgeregt waren alle, besonders ich, war es doch meine erste Prüfungsleitung, da meine Ausbilderkollegin und Mentorin Sigrid Wiedemann selbst für die BHP i gemeldet hatte.
Die ersten Formalitäten, wie das Loseziehen, waren bald erledigt und es wurde ernst. Der eine oder die andere war nervös und die ersten Übungen waren noch etwas unsicher. Aber mit jedem weiteren gelungenen Übungsteil, wurde die Bindung mit dem Hund gefestigt und die Übungen gelangen immer flüssiger. Nach der ersten Runde war die Erleichterung zu spüren und die Stimmung entspannt.
Unser Richter, Herr Dr. Wolfgang Dingel-dein, war erstaunt, ob der zum Teil noch recht jungen, eifrigen Prüflinge. Bei der Folgsamkeit überraschte uns ein mutiger Kandidat, der alles Vertrauen in seinen Hund setzte und aufs Trefflichste belohnt wurde. Bravo! entfuhr es da selbst unserem Prüfer, stoppte Theo doch wie gefällt aufs Kommando! Ein strahlender Führer,

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großes Lob von allen Seiten und volle Punktzahl waren das Ergebnis fürs fleißiges Üben.
Beim Abliegen waren fast alle der Übung mittlerweile wohlgesonnen, bis auf einen. Der wollte doch partout nicht sitzenbleiben. Sein Frauchen war jedoch mit dem Rest seiner Leistungen zufrieden und die beiden üben kräftig fürs nächste Mal weiter. Menschenmenge, Fahrrad und Straßenverkehr bereiteten keinem der Prüflinge 'Schwierigkeiten.
Auch für die Prüflinge der BHP 2 warn Fahrräder und Jogger nicht weiter interessant. Als es auf die Wiese zur Führersuche ging, tauschte ich meine Position als Prüfungsleiterin gegen die des Prüflings.

Hatte ich doch meinen neun Jahre alten Nepomuk zur Prüfung der BHP 2 gemeldet. Was willst Du denn mit dem alten Hund?, war eine schnell aufgekommene Frage. Nun, ihn beschäftigen. Und siehe da, der "alte" Hund machte, wie sein junger Kumpan Maxi, seine 35 Punkte. Herr Dr. Dingeldein war äußerst angetan über die gute Prüfungsgruppe, die ihren Eifer beim Üben mit vielen Punkten belohntbekommen hat. Nach dem Auswerten und vielen Urkunden und Pässe schreiben, würdigte Herr Dr. Dingeldein die Prüflinge, die ihre Hunde in sozialverträglicher Manier, dem Menschen gegenüber aufgeschlossen und freundlich erzogen haben. Das ist unser Ziel in der Ausbildung in unserer Gruppe. Eine Prüfung mit so vielen guten Erfolgen erfüllt uns mit Freude. Macht es doch sichtbar, dass sich unsere Arbeit lohnt. Uns, die Ausbilder, freut es, wenn wir mit unseren Übungen und Prüfungen zu einem harmonischen Miteinander der Menschen und Teckel beitragen können.

Bettina Haberkern Ausbilderin in der Gruppe Frankfurt/Main

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15.8.2012
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20.8.2012
Dackelrennen an der Stöppelschneise

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Dackel Hugo von Jürgen Aufschläger war der Schnellste.

Schwanheim.   Die Beine sind kurz geraten, das Engagement dafür riesengroß. Beim Dackelrennen an der Schwanheimer Stoppelschneise lieferten auch die kleinsten Dackel auf den kürzesten Beinchen sportliche Höchstleistungen ab. Und das bei hochsommerlichen Temperaturen. Zum Glück waren aber Herrchen oder Frauchen nie weit entfernt, um Stärkungen und Leckerlis zu verteilen. Organisiert wird das Dackelrennen zum Sommerfest des Deutschen Teckelklubs 1888 jedes Jahr von den Freunden der kleinen Vierbeiner. Dazu wird eine Zuchtschau veranstaltet.

Beim Sommerfest standen zwar die kleinen Vierbeiner im Vordergrund, an die Hundehalter wurde aber natürlich auch gedacht: Hungrig musste garantiert niemand nach Hause gehen.

Der nächste Termin im "Dackelkalender" steht übrigens schon fest. Am Samstag, 25. August treffen sich die Dackelfreunde zum Wandern. Infos unter: http://www.dtk-gruppefrankfurt.de (göc)

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11.8.2012

Auf krummen Beinen zum Sieg
Schwanheim.
Der Frankfurter Dackelclub lässt die Dackel wieder laufen:
Am Samstag, 18. August, ist das Dackelrennen der Höhepunkt der alljährlichen
Zuchtschau mit Sommerfest. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr mit der Zuchtschau
auf dem Klubgelände an der Stöppelschneise.
Im Anschluss beginnt das Sommerfest, dessen Höhepunkt das beliebte Dackelrennen sein wird.
Außerdem erwarten die Besucher Aussteller und andere Aktivitäten. (hk

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7.3.2012
Dackel fährt alleine S-Bahn

Ein Hundebetreuungsdienst geht am Mittwoch mit einem Dackel Gassi - da hat "Pepper" die Schnauze voll, reißt sich los und nimmt die nächste S-Bahn zum Hauptbahnhof. Dort verliert er im Wirrwarr der Gänge aber schnell seine Kaltschnäuzigkeit.

wpeA.jpg (2431 Byte)Vielleicht wollte er ja einfach nur nach Hause: Ein Dackel fährt am Mittwoch auf eigene Faust mit der S-Bahn in Frankfurt.
Foto: dpa

Ein Dackelmischling hat sich in Frankfurt beim Gassigehen losgerissen und ist zwei Stationen mit der S-Bahn gefahren. „Pepper“ hatte sich am frühen Mittwochmorgen beim Spaziergang mit einem Hundebetreuungsdienst abgesetzt, wie die Polizei mitteilte. Der etwa dreijährige Hund sei vermutlich zur nächsten S-Bahn-Station gelaufen und dort in einen Zug gesprungen. Nachdem „Pepper“ am Hauptbahnhof wieder ausgestiegen war, muss er sich in den vielen Auf- und Abgängen verlaufen haben, mutmaßte die Polizei in ihrer Mitteilung. Der Hund wurde schließlich von einer Streife der Bundespolizei aufgegriffen und ins Tierheim gebracht, wo ihn seine Besitzerin am Nachmittag abholte. (dpa)

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3. März 2012


zum besseren Lesen hier als Word-Datei aufrufen

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14.1.2012

Whiskey statt Waldi: Wenn coole Dackel Gassi gehen

Von Johanna Uchtmann, dpa

Mainz/Bonn. Sie tragen Röhrenjeans und asymmetrische Kurzhaarschnitte, geben ihrem Hund Namen aus amerikanischen Vorabendserien der Neunziger und sehen ihren Vierbeiner als Accessoire: Hundehalter von heute.
Vorbei die Zeiten, in denen Dackelherrchen einen Cordhut trugen und sich im Zuchtverein organisierten. Für den Hundehalter von heute hat der Dackel den gleichen Status wie die Hornbrille oder der ganz, ganz schmale Schlips: Vintage, Retro, so out, dass er schon wieder in ist. Besonders deutlich lässt sich der langsame Wandel der Szene an den Hundenamen ablesen: Wer an seine Leine heute noch einen Waldi, Hasso oder Bello kettet, outet sich als von gestern. Die klassischen Vokabeln nutzt inzwischen fast niemand mehr, wie die Magisterarbeit einer Studentin am Deutschen Institut der Universität in Mainz ergab.

Lieber rufen die Deutschen beim Gassigehen nach alkoholischen Getränken: Die Befragung von 1000 deutschen Hundehaltern habe ergeben, dass viele Hunde Jim Beam, Asti oder Brandy heißen, sagt Damaris Nübling. Die Namenkundlerin hat die Magisterarbeit der Studentin betreut. Noch beliebter seien Menschennamen: Ben oder Benny sowie Sam oder Sammy führen das Ranking an. Besonders interessant findet die Wissenschaftlerin, dass auch Lilly und Max zu den Favoriten zählen - die spielen auch bei Kindernamen ganz vorne mit.

"Damit ist der Hund gewissermaßen von der Hundehütte ins menschliche Bett gekommen", sagt Nübling. Die Ursache für die Alkoholmarken-Affinität mancher Halter vermuten die Germanisten in deren Eindeutigkeit. "Indem Hundehalter sagen, welchen edlen Alkohol sie trinken, können sie sich sozial einordnen." Mit Hundenamen wie London oder Paris weise der Halter möglicherweise auf seinen weiten Horizont hin.

Aber auch der Cordhut-Dackelfreund ist noch nicht ganz verschwunden. Viele der kleinen Wursthunde schlafen noch immer neben Eiche-rustikal-Schrankwänden. Nur liegen mittlerweile wahrscheinlich genauso viele von ihnen in minimalistisch eingerichteten Großstadt-Lofts - Hundehalter lassen sich nicht mehr kategorisieren. "Die Motive, aus denen Menschen Hunde halten, sind einfach immer vielfältiger geworden", sagt die Psychologin Silke Wechsung, die an der Universität Bonn ein Forschungsprojekt zur Mensch-Hund-Beziehung geleitet hat.

Das Motiv "Freude am Züchten" gibt es noch immer. "Es gibt noch die klassischen alten Schäferhund-Liebhaber." Allerdings sind laut Wechsung in den vergangenen Jahrzehnten viele weitere Motive dazugekommen. "Vom Mode-Accessoire bis zur Waffe - Hunde erfüllen die unterschiedlichsten Funktionen", sagt die Psychologin.

Wer trendy sein will, wählt als treuen Begleiter derzeit die Klassiker: "Alte Hunderassen werden neu entdeckt. Der Dackel zum Beispiel hat lange Zeit keine Rolle gespielt, kommt jetzt aber wieder", sagt Wechsung. Der Vierbeiner kann sogar die Funktion eines protzigen Sportwagens erfüllen: "Wer sein Image aufbessern will, macht das manchmal mit einem teuer und edel aussehenden Rassehund."

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FÜR SIE
27.September 2011
fuer Sie.jpg (493966 Byte)

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21. Juli 2011

Dackel rennen durch den Wald

Schwanheim. Immer mehr kommen auf den Hund, und zwar auf den kleinen mit dem großen Herzen: Am Samstag, 13. August, beginnt um 13 Uhr das Sommerfest der Frankfurter Gruppe des Deutschen Teckelklubs 1888 an der Stöppelschneise im Schwanheimer Wald. Es wird eine Zuchtschau und ein amüsantes Dackelrennen geben. Ein reichhaltiges Kuchenbüfett und anderes für das leibliche Wohl warten auf die Besucher. Angeboten werden neben Hundezubehör und -futter auch Grafik, Malerei und Kunsthandwerk. Die Stöppelschneise ist über die Schwanheimer Bahnstraße zu erreichen. hv (hv)

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17. JULI 2011

Dackel in Feierlaune - der Wursthund ist wieder da

Wurstdackel.jpg (7977 Byte) München. Sein treuer Blick lässt Herzen schmelzen: Der Dackel scheint wieder voll im Trend zu liegen. Ein stadtgewandter, frecher Hund mit ausdrucksstarker Mimik und aristokratisch fein geschwungener Schnauze, dabei handlich und notfalls per Hundetasche mitzunehmen.

Der Zeitgeist hat den Dackel - auch Teckel oder Dachshund genannt - wiederentdeckt, Vereine berichten über neuen Zulauf. Zur ersten Dackelparty des Dackelclubs München kamen am Samstag rund 50 Vierbeiner samt Herrchen und Frauchen. Die Belustigungen auf dem Freigelände des Tierheims im Stadtteil Riem reichten vom Buddelwettbewerb über einen Wurstwettlauf bis zur Gummientenjagd. Nicht bei allen Wettkämpfen waren die Krummbeiner freilich voll bei der Sache - mancher hob lieber das Bein am nächsten Strauch, anstatt möglichst schnell ein Leckerli aus dem Sand zu buddeln.

Auch die an einer Schnur aufgereihten Mini-Würste waren weniger wichtig als das am Ziel wartende Frauchen, und die gelben Gummienten im künstlichen Miniteich interessierten noch weniger als die ebenfalls gelben Tennisbälle.

Auch Nina von Amalienburg - eine der Reinrassigen bei der Hunde-Fete - wendet sich gelangweilt ab, wenn es um Leckerli im Sandhaufen geht. Bei einem Maulwurf wäre sie hingegen nicht zu halten gewesen, schließlich ist sie ein Jagdhund, weiß Herrchen Erhard Reuther. Nächste Woche will er mit ihr nach Usedom. "Da muss sie mal richtig schwimmen lernen." Der Dackel, soviel ist klar, ist ungeheuer vielseitig: Früher wurde er vielfach als Begleiter am Stammtisch dargestellt - heute begleitet er die Herrschaften problemlos im edlen Restaurant oder beim Empfang.

Die neue Begeisterung für den "sausage dog" sei aus den USA herübergeschwappt, glaubt die Autorin der gerade erschienenen Dackel-Mini-Kulturgeschichte "Tierisch Kult. Dackel", Christine Paxmann. Auch in Italien ist der Dackel beliebt. "Er ist der ideale urbane Hund. Er ist gesellschaftsfähig, man kann ihn auch auf Vernissagen mitnehmen. Und er hat eine verträgliche Größe, die auch in einen Fahrradkorb passt."

Schon früher erkannten Künstler und Prominente die Vorzüge des Dackels. Picasso nahm seinen Dackel - ein Privileg! - mit ins Atelier, Andy Warhol widmete seinen Dackeln Archie und Amos Bilderzyklen, wie Paxmann schreibt. Wilhelm II. hatte seinen Erdmann und der Wittelsbacher Prinz Wolfgang von Bayern bekam Kunibert von seinem Vater: Der Dackel hat bei den Wittelsbachern Tradition, Prinz Rasso von Bayern züchtet seit Jahrzehnten Kurzhaartigerdackel.

Nach einem Boom in den 70er Jahren, befördert durch das Münchner Olympiamaskottchen Waldi, flaute das Interesse an dem Wursthund auf Stummelbeinen ab. Besonders in München fürchteten Dackelfreunde um den Bestand, gehört der Dackel doch zu München wie Bier, Brezn und Oktoberfest.

Traditionalisten und gemeine Dackelfreunde schlugen Alarm. München hatte nicht einmal einen eigenen Dackelclub - ein unhaltbarer Zustand, fand die Vorsitzende des Dackelclubs München, Henrike Haarstick. Die Studentin hatte vor einem Jahr den Club zum Erhalt von Kultur und Tradition rund um den Dackel mitgegründet. Fast zeitgleich entstand die Sektion München des Bayerischen Dachshundklubs, der sich den Erhalt der Dackelrassen auf die Fahnen geschrieben hat und angesichts sinkender Verkaufszahlen eine Kampagne für die Traditionsrasse startete.

Inzwischen können sich die Züchter vor Anfragen kaum retten, wie Klaus Eisler, 2. Vorsitzende des Bayerischen Dachshundklubs, berichtet. "Die Nachfrage nach Dackelwelpen hat im Jahr 2010 und auch in der ersten Hälfte dieses laufenden Jahres derart zugenommen, dass nicht alle Anfragen von Dackelliebhabern bedient werden konnten beziehungsweise können."

Er ist also wieder da, der Dackel, genau wie die Plateauschuhe und die Schlaghose. Sie hoffe nur, dass nicht alle Hundeanfänger sich einen Dackel anschaffen, sagt Dackelkennerin Paxmann. Denn die Erziehung des frechen Krummbeiners ist zwar nicht unmöglich, aber nicht einfach. "Er ist wahnsinnig individuell. Er hat einen zu eigenen Kopf und zu viele eigene Ideen."

 

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5.6.2011

Wider des Dackels Dickkopf

Schwanheim. Der Dackelklub an der Schwanheimer Stöppelschneise will Herrchen und Frauchen im Umgang mit ihren Tieren helfen. Für Samstag, 7. Mai, lädt der Verein zum Gruppentag auf sein Gelände. Um 16 Uhr gibt es zum Beginn der "Dackelschule" Informationen zum Thema "Hört nicht – gibt’s nicht". Wer an einem Begleithunde-Kurs interessiert ist, kann sich über Anforderungen und Ablauf des Angebots informieren. Jeden Samstag werden an der Stöppelschneise eine Welpenstunde, Agility für Anfänger und Training angeboten.

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vom 1.Juni 2011
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vom 26.3.2011

Grausam: Keiner will den Dackelszmtag

Region Rhein-Main – Da hilft auch der treue Dackelblick nicht mehr: Die kurzbeinige deutsche Rasse droht auszusterben. 4000 Dackel weniger werden gezüchtet, als noch vor rund zehn Jahren, dass belegt die bundesweite Welpenstatistik. Von Angelika Pöppel

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© nh
Für ihren Blick sind Dackel bekannt.

Spitze Schnauze, Schlappohren und kurze Beine, dass zeichnet den deutschen Dackel aus. Der Rassehund verliert jedoch immer mehr an Beliebtheit. In der Statistik der Agila Versicherung, einer der größten Tierversicherer in Deutschland, landet der Dackel weit abgeschlagen auf einem der hinteren Plätze, aller versicherten Hunde. Die Nachfrage scheint Jahr für Jahr zurück zu gehen. Das zeigt die Welpenstatistik 2009 des Verbandes für das deutsche Hundewesen: Wurden 1998 noch 10.479 Dackel gezüchtet, waren es 2009 nur noch 6.695.

Entwarnung gibt der Deutsche Teckelclub in Frankfurt: Die Hundeliebhaber sind wieder auf den Dackel gekommen. In den letzten eineinhalb Jahren ist „die Mitgliederzahl von 100 auf über 150 gestiegen“, sagt Otto Gugau, Vorsitzender des Teckelclubs. Der kleine Jagdhund wurde zwar in der Region weniger gezüchtet, aber das Interesse steige wieder. Besonders in Frankfurt – „der Dackel ist der ideale Stadthund“. Denn große Hunde seien in der Stadt unhandlich. Deshalb ist sich Gugau sicher: „Der Dackel stirbt definitiv nicht aus.“ Da hat der deutsche Dackel nochmal Glück gehabt: Er muss wohl nicht vor die Hunde gehen.

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Aus "Frau von Heute" 37/2010
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11.8.2010

Dackel stellen sich zur Schau

Schwanheim. Eine große Zuchtschau mit Juniorhandling zeigt der Deutsche Teckelklub 1888, Gruppe Frankfurt, am Samstag, 14. August, auf seinem Gelände an der Schwanheimer Stöppelschneise. Los geht es um 13 Uhr. Nicht nur Teckelbesitzer sind dazu eingeladen. Neben der Zuchtschau wird es wieder das beliebte Dackelrennen und andere Aktivitäten geben. Für Stärkung in Form von Essen und Getränken ist auch gesorgt. af af

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Artikel in der Boulevard Nr.03.

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Mehr Dackel braucht das Land

Der Bayerische Dachshundklub schlägt Alarm: In München droht eine Dackelflaute. Daher hat der Verein eine Kampagne für die kleinen Hunde gestartet – schließlich gehöre der Dackel zu München wie Bier, Brezn und Oktoberfest. Dackel sind zwar nach wie vor sehr beliebt, aber bundesweit sind die Zahlen in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen. Unter leisem Gefiepe von mehr als 20 wohlerzogenen Dackeln preisen Landesobmann Klaus Eisler, Landeszuchtwart Karsten Schoeler und Kulturwissenschaftlerin Carolin Raffelsbauer ihre Vorzüge: «Dackel sind ideale Stadthunde», meint die Filmhundetrainerin Eve Schwender, deren Bodo – ein «sehr offener Dackel» – unter anderem im Münchner Tatort «A gmahde Wiesn» zu sehen war.

Der Dackel sei keineswegs schwer erziehbar, räumen Schwender und die anderen Referenten mit dem Vorurteil auf. Manchmal, wenn er trotzig wirke, sei ihm in Wirklichkeit langweilig, klärt die Hundetrainerin über die Vierbeiner-Psyche auf. «Ein eigensinniger Hund ist vielleicht einfach ein gelangweilter Hund.» Und: «Es liegt an den Besitzern. Jeder Hund lässt sich erziehen.» Landeszuchtwart Schoeler betont, der Dackel sei ein kleiner, aber auch wilder Hund, da er ursprünglich zur Jagd gezüchtet wurde – keinesfalls ein Schoßhund.

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Für Hubert Ober, Züchter und Besitzer der preisgekrönten Zuchtdackel-Dame Rieke vom Auerhof, passt der Dackel von der Mentalität einfach zu Bayern: Er sei bodenständig, zuverlässig, raffiniert – und habe seinen eigenen Kopf. Rein geschichtlich gab es eine Zucht von Dackeln aber zuerst im Norden Deutschlands. Der Deutsche Teckelklub wurde 1888 gegründet, erst einige Jahre später folgte der Bayerische Dachshundklub. Heute gibt es neun Rassen: Kurz- , Lang- und Rauhhaardackel – und diese jeweils in drei Größen.

In einem Grußwort springt auch Prinz Wolfgang von Bayern für den Dachshund in die Bresche: Der Dackel habe bei den Wittelsbachern Tradition. Sein Vater, Prinz Rasso von Bayern, züchtet seit 55 Jahren Kurzhaartigerdackel – von ihm bekam Prinz Wolfgang auch trotz anfänglicher Skepsis seinen Kunibert. «So ein handlicher Hund ist der ideale Begleiter in der Großstadt», schwärmt er nach zwei Jahren mit dem krummbeinigen Begleiter. «Kunibert und ich sind ein richtig gutes Team. Wir haben gemeinsame Hobbys, gehen leidenschaftlich gern zusammen zum Jagen, Golfen, Skifahren und auf Reisen.»

Grund für die Offensive des Bayerischen Dachshundklubs: Lebten in München 2004 noch gut 2400 der kurzbeinigen Lieblinge, waren 2008 nur noch 2000 «hundesteuerlich gemeldet» – und das, obwohl die Gesamtzahl der Hunde nach von den Organisatoren vorgelegten Daten der Stadtkämmerei von knapp 27.000 auf 29.000 anstieg. Ähnlich der Trend bundesweit: Dort sank die Zahl der Welpen nach Angaben des Verbandes für das Deutsche Hundewesen seit 1999 von rund 9.700 auf gut 6.300 im Jahr 2008. Lichtstreif am Horizont: 2009 waren es wieder 6.600 Welpen.

Sein Beliebtheitsverlust in den vergangenen Jahren geht zugunsten anderer Rassen, die gerade in Mode sind. Die Zahl der Labradore etwa ist sprunghaft gestiegen, wie Schoeler berichtet. Auch der Mops ist schwer im Kommen. Manche Hundebesitzer wagen sich auch an ungewöhnliche Rassen, die es früher hierzulande gar nicht gab, wie den mexikanischen Nackthund. Einen Grund für den Rückgang der Dackelzahlen sieht Landesobmann Eisler aber auch im Wandel der Lebensformen. «Es ist ja viel moderner auf Mallorca oder sonst wohin zu fahren, als sich einen Hund zu Hause zu halten.»

Dackel sind nicht nur selbstbewusst, treu und gelehrig – sondern offenbar auch recht robust. Erst Mitte Januar starb der angeblich älteste Hund der Welt – der englische Dackelmischling Otto wurde fast 21 Jahre alt.

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Welpen und Wahnsinn
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Journal Frankfurt 16-17/08

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Frankfurter Rundschau 7.3.2007

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Hamburger Abendblatt

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FAZ 12. August 2007

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Was es nicht alles gibt
(gefunden bei Schwarzer Keiler)

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Was der Bildzeitung eine fette Schlagzeile wert war und von vielen als Anekdote
ohne Wahrheitsgehalt nach dem Motto "Mann fiel in den Fleischwolf - Bild sprach als erster mit der Frikadelle"
abgetan wird, ist tatsächlich passiert und wurde juristisch vom OLG Saarbrücken aufgearbeitet.

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